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JoomlaWatch 1.2.12 - Joomla Monitor and Live Stats by Matej Koval
 
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Information und Bestellung


Event-Details
Künstler : Terry Hoax  
Datum : 12.04.2012  
Beginn : 20:00 h.  
Event : Konzert, 2 Bands  
Preis : € 18.00  
       
Event-Infos

Die Geschichte von Terry Hoax lässt sich schnell erzählen: Fünf Jungs aus Hannover, alle um die zwanzig, gründen eine Band, geben erfolgreiche Konzerte in kleinen versifften Clubs, leisten sich ihr erstes Demotape, werden von einer Plattenfirma entdeckt, MTV London (VIVA gab es noch nicht) spielt ihr erstes Video rauf und runter und die nächsten Jahre verbringen sie im klassischen Rhythmus Album-Tour-Studio-Album-Tour-Studio-Album-Tour-Schluss. 1988 gegründet, lösen sie sich 1996 nach fünf Alben und 600 Konzerten wegen „musikalischer Differenzen“ auf. Eine hoffnungsvolle junge Band war einmal. Sänger Oliver Perau nennt sich anschließend Juliano Rossi, wird Jazzsänger und verabschiedet sich vom Mainstream, Gitarrist Marcus Wichary sattelt komplett um und wird Zahnarzt, sein Bruder Martin gründet die Band Shimmer und wird nebenbei Buchhaltungschef eines Millionenunternehmens, Bassist Armin Treptau taucht in Berlin unter und nie wieder auf und Schlagzeuger Hachy M. Hachmeister legt enttäuscht die Stöcke nieder.


12 Jahre später dann eine Überraschung: Bei der Vorankündigung der Abschiedstournee von Fury in the Slaughterhouse steht der Name Terry Hoax mit auf den Plakaten. Die scheidenden Pferde hatten die ehemaligen Kollegen noch mal reaktivieren können und luden sie für ein paar Konzerte als Vorband ein. Die Begeisterung auf beiden Seiten war groß. Das Publikum jubelte und Terry Hoax fanden wieder Gefallen aneinander. Nur ein Dreivierteljahr später dann das erste neue Album mit dem selbstironischen Titel „Band of the day“. Terry Hoax hatten das Musikgeschäft sozusagen durch die kalte Küche wieder betreten. Die neuen Songs hatten soviel Drive und Punkappeal, dass es manch nostalgischem Fan schwindelig wurde. Terry Hoax hatten scheinbar Spaß daran, noch mal von vorne anzufangen. Sie setzen sich in einen kleinen Tourbus, zogen quer durch die Clubs und im Sommer 2010 begleiteten sie Reamonn ebenfalls bei ihrer großen Festival-Abschieds-Tournee.

Nun erscheint ihr insgesamt achtes Album (die 1999 erschienene Best-of-Sammlung mitgerechnet) mit dem diesmal programmatischen Titel „Serious“. Terry Hoax haben Dampf abgelassen und ihr Spektrum erweitert. Ähnlich wie auf ihrem Bestseller „Freedom Circus“ von 1992 zeigen sich ihre Songs nun vielseitiger, tiefer und popiger. Die große Geste, die auf dem Vorgänger einer ungewohnten Härte weichen musste, wird nun von Streichern, Bläsern, Baritongitarre, Flügel, Saz, Perkussion und Mandoline auf Großleinwand gezogen. Terry Hoax haben sich Zeit genommen und das hört man den Songs auch an. Peraus markanter Gesang findet in den offenen und tragenden Arrangements viel Platz und weiß diesen eindringlich zu nutzen.
Kein Song scheint nur als Albumsong gedacht, bei jedem einzelnen hatten Produzent und Band offensichtlich ein Ziel: Ein großes kleines Album einer jungen alten Band!

Oliver Perau Gesang
Marcus Wichary Gitarren, Gesang
Hachy M. Hachmeister Drums
Jenzzz Gallmeyer Gitarren, Gesang
Kai Schiering Bass, Gesang

Aktuelles Album: „Serious“

www.terryhoax.de


Tickets im VVK gibt es hier:

http://www.ticketmaster.de/search.php?tm_link=tm_header_search&language=de-de&keyword=terry+hoax

Fat Belly

Wer immer geglaubt hat er müsse für feinsten Melodic-Punkrock nach Skandinavien oder über den großen Teich Richtung Amerika schielen, der wird jetzt eines Besseren belehrt. Fat Belly kommen aus Hannover.fatbelleyklein

Höre und staune: Die triste Stadt an der Leine hat mehr zu bieten als den Maschteich, ein paar bunte Hippos und einen mittelklassigen Fußballverein! Gegründet um mit Freunden im Proberaum abzuhängen und ihren Vorbildern nachzueifern, ist die Band seit Ende 2005 als Quintett unterwegs.

Und seitdem wird Vollgas gegeben: Die erste EP ist längst vergriffen, das von Jenzzz Gallmeyer (Terry Hoax, Gigantor) produzierte Debütalbum „Turn The Amplifiers On (Alter)!“ erscheint Ende 2009 und begeistert Fans und Presse.

Nun also das zweite Album, welches ja immer das schwierigste ist (unken die Profis). Fat Belly wischen das mit einem so simplen wie effizienten Statement vom Tisch: „Ready To Rock“. „Set The Flag“ kommt im Februar 2012 via intono records/Rough Trade in die Plattenläden und haut absolut unverbraucht in die Magenkuhle. Straighter Punkrock mit Attitüde, der nicht ohne Bewegung auskommt. Ein Album das perfekt zur energetischen Bühnenshow der Band passt. Wer die Gelegenheit hatte eine der über 300 gespielten Shows zu besuchen, weiß was gemeint ist.

Da der Arsch also schon abgespielt ist, müssen nun die Hüftknochen dran glauben. Ob 1000er Halle oder vor fünf Leuten im Juzi um die Ecke, interessiert die Band dabei herzlich wenig. Fat Belly machen Spaß. Sie bedienen Genre-Klischees nach Belieben und sind sich für nichts zu schade. Deshalb endet jedes Konzert in einer Party.

Kunst und persönlicher Anspruch sind wichtig, na klar. Aber nur solange das tanzbar ist.


Fat Belly:
Benjamin Feustell Gesang
Stephan Hindemith Gitarren, Gesang
Julian Bünger Drums
Tobias „Ebbe“ Hoffmann Gitarren, Gesang
Philipp „Honka“ Wilcke Bass, Gesang

Aktuelles Album: „Set The Flag“

www.fatbelly.de

www.myspace.com/fatbellymusic